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Die  Lichtenberger Funktionale Methode nach Gisela Rohmert  inspiriert seit vielen Jahren meine stimmtherapeutische und pädagogische Arbeit.


Die Gesangspädagogin beschreibt wirksame Prinzipien, die aus dem Wissen um die Stimmphysiologie abgeleitet sind. Es gilt, die Sensorik und das Gehör zu öffnen für den Klang und das Wesen des Kehlkopfes zu verstehen. Auch sind das parasympathische Nervensystem, die Geweberesonanz und der gegenwärtige Kontakt mit sich im Klang Wegweiser in der Stimmtherapie sowie in der Entfaltung der Gesangsstimme.

Ihnen die Entwicklung der Stimmfunktion anzuvertrauen, ist tiefer Bestandteil meiner Intervention.


Die Phonation beruht auf einem komplexen Zusammenspiel vieler beteiligter Funktionen. Eine gesunde Stimmgebung geschieht optimaler Weise aus der Selbstregulation des Kehlkopfes heraus. Druckfreiheit, Freiwilligkeit der Stimmschwingung und eine gute Tragfähigkeit (Brillianz)

sind wesentliche Merkmale der Selbstregulation.

Den meisten von uns ist der Zugang dazu erschwert; stehen wir unter „Druck“,  ist ein Schutzbedürfnis im Vordergrund, sind wir gedanklich belegt, dann maskieren wir unbewusst  hohe Frequenzen und die Flexibilität und die Feinabstimmung der an der Stimmgebung beteiligten Muskeln und der Kehlkopfschleimhaut ist unzureichend. Dies lässt einen dysfunktionalen Klang entstehen.


Allem voran über eine veränderte Hörweise kann die Stimme in ihr natürliches Gleichgewicht geführt werden. Wenn der oft verloren gegangene Bezug des Menschen zur eigenen Stimme zurückgewonnen wird, erscheint ein angeborener hochfrequenter Klangcode im Stimmklang. Diese hohen Frequenzen sind in der Lage, ein starkes Schallfeld auszubilden, welches rückkoppelnd Einfluss nimmt auf die Funktionsfähigkeit der Stimmmuskulatur. Auch wirken sie über neurologischem Wege harmonisierend  und flexibilisierend auf alle an der Stimmgebung beteiligten Funktionen, besonders auf die der Atmung wie auch auf den ganzen Körper. Über einen verbesserten Körpertonus wird der Klang dann energiesparender und somit effizienter.




Der Weg mit der Stimme                                                                                                                      

Die den Selbstregulationsprozess anregende Selbstwahrnehmung  ist vom Loslassen statt vom kritischen Verändern-Wollen geprägt; gewohnte Sicherheit muss Stück für Stück aufgegeben werden. Ich gebe Ihnen Raum, um in einen Dialog mit ihrer Stimme einzutreten und damit mit sich selbst. Unter Führung des Klangs unterstütze ich Sie. Dabei diene ich als Resonanz für den Klang ihrer Töne und den Klang ihrer Worte.

Dies geschieht häufig über Fragen zum Schwingungserleben und zum bewussten Wahrnehmen des Klangs in all seinen Schichten. Dies verlangt keine richtigen Antworten, doch es gilt, hinzuhören,   hinzuspüren und dem Prozess gewahr zu werden. Wo sich das Klangspektrum erweitert, da geht

es weiter. In dem Maße, wie sich die Beteiligung der Sinnesorgane erhöht zu einer verfeinerten Wahrnehmung von Obertönen und Schwingung, vermindert sich zugleich der muskuläre Aufwand . Sie können dann erleben, wie Sie mühelos stimmliche Kraft entwickeln und die Stimme flexibler und tragfähiger wird.